Brustvergrößerung mit Eigenfett

Plastische Chirurgie

Brustkorrekturen | Die Plastischen Chirurginnen Tirol

Wir bieten zwei Möglichkeiten der Brustvergrößerung an – mit Implantaten oder mit Eigenfett (Lipofilling). Die Brustvergrößerung mit Eigenfett hat den Vorteil kleinerer Narben und eines besonders natürlichen Ergebnisses. Zudem vermeiden wir damit ein Fremdkörpergefühl sowie einen möglichen Implantatwechsel.

Voraussetzung für die Brustvergrößerung mit Eigenfett ist, dass Sie über ausreichend Fettgewebe verfügen. Darüber hinaus ist mit der Brustvergrößerung durch Eigenfett nur ein bestimmtes Ausmaß an Vergrößerung möglich.

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Eigenfett ist nicht körperfremd und daher in der Regel sehr gut verträglich.

Eingriffsdauer:
1h –  2h

Narkose:
Vollnarkose

Ausfallzeit:
5-7 Tage

Kosten:
ab 6.800 Euro

Brust-OP mit Eigenfett

  • Dazu entnehmen wir Fett am Bauch, den Flanken oder den Oberschenkeln.
  • Nach der Aufbereitung des Eigenfetts injizieren wir es in die Brust.
  • Die Operation dauert 1-2 h in Vollnarkose.

Behandlungsverlauf nach der Brust-OP

  • Nach der OP beträgt die Ausfallszeit 5-7 Tage.
  • Für ein optimales Ergebnis passen wir Ihnen einen Sport-BH an, den Sie für etwa sechs Wochen tragen sollten.

Was sind die Unterschiede zur Implantatvergrößerung?

Es wird körpereigenes Gewebe (Fett) verwendet, welches mittels Fettabsaugung (Liposuction) entnommen wird. 

4 Vorteile gegenüber Implantaten 

  1. Eigengewebe ist kein Fremdkörper und verursacht keine Kapselfibrose (=narbige Verhärtung um das Implantat) und erfordert keinen Implantatwechsel in der Zukunft.
  2. Überschüssiges, unerwünschtes Fett an andern Körperstellen wird über kleine ca. 5mm grosse Hautschnitte entfernt und zur Vergrößerung verwendet.
  3. Unregelmäßigkeiten der Brust oder Asymmetrien können mittels Behandlungen mit Eigenfett sehr gut ausgeglichen werden.
  4. An der Brust entstehen fast keine Narben, nur punktförmige Einstichstellen an denen das Fett eingespritzt wird.

4 Nachteile gegenüber Implantaten 

  1. Die Fettentnahmestellen schmerzen wie ein starker Muskelkater für ca. 1-2 Wochen und es entstehen für diese Zeit häufig auch blaue Flecken. Für ca 4-6 Wochen sollte eine Kompressionswäsche im Entnahmebereich getragen werden.
  2. Das Eingenfett hat weniger Hebekraft als ein Implantat – somit ist eine ganz natürliche Formung und Vergrößerung der Brust möglich, aber ohne den starken Pushup Effekt eines Implantates
  3. Es kann nur soviel Fett verwendet werden, wie vorhanden ist und es wird in der Regel eine Vergrößerung um maximal 1-2 Körbchengrößen erreicht.
  4. Es heilen im Idealfall ca. 60-80% des injizierten Fettgewebes ein, die genaue Erfolgsrate hängt von den individuellen Voraussetzungen ab.

Wo wird das Fett entnommen?

In der Regel wird das Fett je nach individuellem Körperbau am Unterbauch, den Flanken und/ oder den Oberschenkeln entnommen. 

Entstehen Dellen an den Entnahmestellen ?

In der Regeln nicht. Dellen entstehen, wenn Fett sehr oberflächlich oder unregelmäßig entnommen wird. Wir verwenden die neuesten Liposuctionsgeräte und haben große Erfahrung mit der Entnahme von Fettgewebe

Wie wird das Fett eingebracht?

Das Fett wird aufbereitet und dann in ca. 2mm großen Portionen in das Brustgewebe und in den Brustmuskel eingespritzt – im eigentlichen Sinne „eingesäht“. Große „ Fettseen“ müssen unbedingt vermieden werden, da sonst die Fettzellen nicht einheilen und es zu Ölzysten und Nekrosen kommt.

Das Ausmaß der Vergrößerung ist auch dadurch limitiert, dass nicht zu viel Druck im Gewebe entstehen darf, da sonst wiederrum das Einheilen der Zellen negativ beeinflusst wird. Dies erfordert Erfahrung und Fingerspitzengefühl und Erfahrung der Plastischen Chirurgen. 

Eingriffsdauer:
1h –  2h

Narkose:
Vollnarkose

Ausfallzeit:
5-7 Tage

Kosten:
ab 6.800 Euro

Ein Erstgespräch kostet 120 Euro, wird aber bei der OP rückerstattet.

Ab Volljährigkeit und prinzipiell ab abgeschlossener Brustentwicklung.

Die Stillfähigkeit wird durch das Lipofilling nicht beeinträchtigt. Jedoch kann es durch eine erneute Schwangerschaft und Stillen zu einer Reduktion der Vergrößerung und einem Erschlaffen der Brust kommen.

Selbstverständlich kann eine Mammographie durchgeführt werden. Diese sollte jedoch wenn möglich erst ab ca 6 Monaten nach dem Lipofilling erfolgen. Ausserdem ist es sinnvoll, den Radiologen über den Eingriff zu informieren, da so kleine Verkalkungen oder keine Fettzysten in Relation zum Lipofilling interpretiert werden können.

Die meisten Patientinnen sind nach einer Woche wieder relativ fit. Bei körperlich sehr anstrengenden Berufen empfehlen wir, nach dem Eingriff zwei Wochen Urlaub oder Regeneration einzuplanen.

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