Morbus Dupuytren

Plastische Chirugie

Eingriffsdauer:
30min – 2h

Narkose:
Vollnarkose oder Plexusanästhesie

Ausfallzeit:
3-14 Tage

Diese Erkrankung ist nach ihrem Erstbeschreiber, Baron Guillaume Dupuytren 1832 benannt, wobei die Krankheitsursache bis heute unbekannt ist. Es kommt zu einer harmlosen, strangförmigen Verdickung und Knötchenbildung im Bereich der Hohlhand. Im fortgeschrittenen Stadium führt dies zu einer Verkrümmung der Finger in Beugestellung und damit zu einer deutlichen Funktionseinschränkung.

Es gibt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, die je nach Stadium und individuellen Umständen eingesetzt werden.

Operation

Bei der Operation werden die Knötchen und Stränge über zickzackförmige Schnitte in den Handflächen entfernt und die Finger aus der fixierten Beugestellung befreit. Manchmal sind kleine Hauttransplantate erforderlich, welche vom Unterarm oder der Leiste entnommen werden.

Kollagenase

Seit 2011 gibt es ein enzymatisches Medikament (Xiapex), welches in die Verhärtungen gespritzt wird und die Stränge auflösen kann. Am Folgetag der Injektion werden die Finger vom Arzt aus der Beugestellung gedehnt. Diese Therapieform erspart die Operation, hat aber auch häufiger ein Wiederkehren der Kontraktur zur Folge, da die Stränge nicht gänzlich entfernt, sondern nur aufgebrochen werden.

Je nach Stadium und individueller Situation beraten wir Sie gerne über die für Sie beste Therapieform.