Behandlung von Nervenkompressions­syndromen an Arm und Hand

Plastische Chirurgie

Handchirurgie | Die Plastischen Chirurginnen Tirol

Was ist ein Nervenkompressionssyndrom?

Bei einem Nervenkompressionssyndrom sind Nerven an der Hand oder am Arm eingeengt. Nervenkompressionssyndrome führen zu Störungen des Kältegefühls oder des Pelzigkeitsgefühls. Die Hand kann prickeln oder an Kraft nachlassen. Das sind Symptome, die beim Greifen und Anspannen unangenehm sind.

Was sind die Ursachen?

Die genaue Ursache von Nervenkompressionssyndromen lässt sich meist nicht feststellen. In Frage kommen Sehnenscheidenentzündungen im Bereich des Handgelenkes nach starker Belastung, Blutergüsse nach Knochenbrüchen oder Weichteilverletzungen, aber auch Gewebeentzündungen (Rheuma) oder hormonelle Veränderungen. Meist ist zuerst die Arbeitshand betroffen, oft tritt die Nerveneinklemmung auch beidseitig auf.

Wie schaut eine Therapie aus?

Nervenkompressionssyndrome wie das Karpaltunnelsyndrom oder das Sulcis-Ulnaris-Syndrom lassen sich mit einer Operation behandeln. Dabei schaffen wir den betroffenen Nerven wieder ausreichend Platz, entlasten den Nerv und erlangen damit Beschwerdefreiheit für den Patienten.

BERATUNGSTERMIN VEREINBAREN
Zitat

Eingriffsdauer:
20min – 30min

Narkose:
örtliche Betäubung oder Plexusanästhesie

Ausfallzeit:
3-5 Tage

Kosten:
Diese Eingriff wird in der Regel von den (privaten) Krankenkassen übernommen.

Karpaltunnelsyndrom

Meist betreffen Nervenkompressionssyndrome den Mittel-Nerv am Handgelenk – dabei handelt es sich um das sogenannte Karpaltunnelsyndrom. Die Hand kann kraftlos sein und einschlafen oder am Daumen, Zeigefinger oder Mittelfinger kribbeln.

Therapie

  • Vor allem in Ruhe treten Schmerzen auf. Durch einen kurzen operativen Eingriff schaffen wir den Nerven Platz.
  • Der Eingriff wird unter örtlicher Betäubung bzw. unter Plexusanästhesie, das meint die Schmerzausschaltung bestimmter Körperregionen durch Regionalanästhesie.

Eingriffsdauer:
20min –  30min

Narkose:
örtliche Betäubung oder Plexusanästhesie

Ausfallzeit:
3-5 Tage

Kosten:
Diese Eingriff wird in der Regel von den (privaten) Krankenkassen übernommen.

Eingriffsdauer:
1h

Narkose:
örtliche Betäubung oder Plexusanästhesie

Ausfallzeit:
3-7 Tage

Kosten:
Der Eingriff wird in der Regel von den (privaten) Krankenkassen übernommen.

Sulcus-N.-Ulnaris-Syndrom

Ebenso können Nervenkompressionssyndrome bzw. ein Einklemmen des Nervs am Ellenbogen auftreten – dann liegt das sogenannte Sulcus-Ulnaris-Syndrom vor. Hierbei kommt es zu ähnlichen Beschwerden wie beim Karpaltunnelsyndrom. Jedoch sind meist der Ringfinger und der Kleinfinger davon betroffen.

Therapie

  • Auch dieses Syndrom lässt sich mit einer Operation behandeln.
  • Der Eingriff wird unter örtlicher Betäubung bzw. unter Plexusanästhesie, das meint die Schmerzausschaltung bestimmter Körperregionen durch Regionalanästhesie.

Eingriffsdauer:
1h

Narkose:
örtliche Betäubung oder Plexusanästhesie

Ausfallzeit:
3-7 Tage

Kosten:
Der Eingriff wird in der Regel von den (privaten) Krankenkassen übernommen.

Die Operation sollte stattfinden, bevor die Nerven dauerhaft durch die Einengung geschädigt sind.

Vor der Operation sollten Untersuchungen wie eine Elektromyographie und/oder eine Sonographie (Ultraschall) stattfinden.