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Brustvergrößerung mit Eigenfett: Die 10 häufigsten Fragen

Inhaltsübersicht

Eine natürliche, wohlgeformte Brust – ganz ohne Fremdmaterial.
Immer mehr Frauen entscheiden sich für eine Brustvergrößerung mit Eigenfett. Die Methode kombiniert zwei Vorteile: eine sanfte Vergrößerung der Brust und gleichzeitig eine gezielte Körperformung durch Fettabsaugung. Hier beantworten wir die 10 häufigsten Fragen rund um den sogenannten Lipofilling-Eingriff.

1. Wie funktioniert eine Brustvergrößerung mit Eigenfett?

Bei dieser Methode wird Fettgewebe aus bestimmten Körperregionen – z. B. Bauch, Hüfte oder Oberschenkel – abgesaugt, aufbereitet und anschließend in die Brust injiziert. Der medizinische Begriff dafür lautet Lipofilling.

2. Wie viel Volumen ist mit Eigenfett möglich?

In einer Sitzung lässt sich in der Regel etwa eine halbe bis maximal eine Körbchengröße an Volumen aufbauen. Für größere Ergebnisse sind mehrere Behandlungen notwendig.

3. Ist das Ergebnis dauerhaft?

Ja – das Volumen, das nach der Einheilungsphase (ca. 3 Monate) bestehen bleibt, ist dauerhaft. Etwa 60–80 % der transplantierten Fettzellen überleben langfristig.

4. Bleiben Narben zurück?

Nein – die Einschnitte für Fettabsaugung und -injektion sind minimal (nur wenige Millimeter groß) und heilen in der Regel narbenfrei oder kaum sichtbar ab.

5. Welche Vorteile bietet die Methode mit Eigenfett?

– Keine Fremdmaterialien im Körper
– Natürliches Aussehen und Gefühl
– Körperformung durch Liposuktion inklusive
– Geringeres Risiko für Komplikationen wie Kapselfibrose

6. Für wen ist die Brustvergrößerung mit Eigenfett geeignet?

Diese Methode ist ideal für Frauen, die sich eine moderate, natürliche Vergrößerung wünschen – und gleichzeitig über ausreichende Fettreserven verfügen. Bei sehr schlanken Frauen kann die Methode an ihre Grenzen stoßen.

7. Wie läuft der Eingriff ab?

Der Eingriff dauert ca. 2–3 Stunden und erfolgt meist unter Vollnarkose. Zuerst wird das Fettgewebe schonend abgesaugt, anschließend aufbereitet und milliliterweise in die Brust injiziert.

8. Gibt es Risiken oder Nebenwirkungen?

Wie bei jedem chirurgischen Eingriff kann es zu Schwellungen, Blutergüssen oder kleinen Verhärtungen kommen. In seltenen Fällen bilden sich sogenannte Ölzysten. Eine erfahrene plastisch-ästhetische Fachärzt:in minimiert jedoch das Risiko deutlich.

9. Wie ist die Heilungszeit?

Nach dem Eingriff sind Patientinnen in der Regel nach wenigen Tagen wieder gesellschaftsfähig. Körperliche Schonung ist für ca. 1–2 Wochen empfohlen. Auf Sport sollte für ca. 6 Wochen verzichtet werden.

10. Kann man mit Eigenfett eine asymmetrische Brust ausgleichen?

Ja, das ist sogar ein häufiger Anwendungsfall. Mit Eigenfett lassen sich Form, Volumen und Symmetrie sehr präzise anpassen – in vielen Fällen ganz ohne Implantat.

Weiterführende Informationen zur Brustvergrößerung 

Wenn Sie sich tiefergehend mit dem Thema Brustvergrößerung auseinandersetzen möchten, finden Sie auf unserer Website weitere hilfreiche Informationen zu Methoden, Materialien und dem Ablauf einer Brust-OP. Unsere Fachärzt:innen stehen Ihnen für eine individuelle Beratung jederzeit zur Verfügung.

Tipp: Vereinbaren Sie ein unverbindliches Beratungsgespräch – gemeinsam finden wir heraus, welche Methode am besten zu Ihnen passt.

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